Andreas Hildebrandt | Esther Naused | Hannah Rath
9. – 31. Januar 2026
ERÖFFNUNG: 9. Januar, 18-21 Uhr
NAUSED | RATH | HILDEBRANDT
-
UPCOMING:
NAUSED | RATH | HILDEBRANDT Andreas Hildebrandt Esther Naused Hannah Rath 9. - 31. Januar 2026 ERÖFFNUNG: 9. Januar, 18-21 Uhr
In der ersten Ausstellung des neuen Jahres zeigen wir drei Künstler:innen, die in ganz unterschiedlichen Medien durch Überlagerungen, Verbindungen oder Wechselbeziehungen Gefüge und Strukturen in neue, komplexe Formen und Bildzusammenhänge überführen.
Andreas Hildebrandts vielschichtige Linoldrucke auf Leinwand oder Papier fußen auf visuellen Eindrücken oder indirekt einfließenden theoretischen Gedankengängen. Meist sind es dann einfache Formen, Strukturen und Elemente, die in ihren Kombinationen und Überlagerungen zu Bausteinen vielfältiger Ordnungen sich fügen. Die inhaltlichen Bezüge verschwimmen im Bildganzen, gegebenenfalls werden sie noch durch die Bildtitel angedeutet.
Auch Esther Naused arbeitet in ihren Tuschezeichnungen mit einfachen Grundformen. Breitere oder schmalere Pinselstriche, weitgehend horizontal und vertikal, gelegentlich auch wellenförmig angelegt, schließen sich in ihren transparenten oder kompakteren Überlagerungen zu geheimnisvollen Bildräumen zusammen. Aus sparsamsten, feinsten Strukturen und den Farben, von denen sie getragen werden, entfaltet sich ein Reichtum an Assoziationen, ein visuelles Spiel aus Durchblicken und Spiegelungen.
Mit Verflechtungen ganz anderer Art beschäftigt sich Hannah Rath. Sie untersucht durch Kombinationen konträrer Materialien Möglichkeiten von Verbindung und Zusammenspiel. Fragile Ketten und Fäden schließen sich zu geschlossenen Geweben oder scheinbar stabilen Formen zusammen; weiche, stoffliche Gewebe verharren in einem fixen Momentzustand als kachelartige Keramiken. Jede Verbindung ist anders, einzigartig, mit anderen Verwicklungen und Auswirkungen und geht über in eine neue Gesamtheit.