Peter Nikolaus Heikenwälder

THOMERZ

11.10. – 15.11.2008

In den neusten Arbeiten von Peter Nikolaus Heikenwälder (*1972 in Hamburg) ist die Dynamik, das Hinführen auf einen erzählerischen Höhepunkt, zurückgenommen. Abstrakte Formen und Elemente schweben auf oder in einem nahezu monochromen, aber nicht undurchdringlichen, dunklen Grund. Sie erinnern kaum noch an Bekanntes. Es gibt Durchblicke auf kaum wahrnehmbare Strukturen in tieferen Schichten, verschattete Formen oder solche, die in kräftigen Farben sich in den Vordergrund drängen. Aber der entstehende Raum bleibt unbestimmt, ort- und zeitlos. Häufig gibt es keinen klaren Vorder- oder Hintergrund, kein Zentrum. Er wirkt wie ein fremdes Universum - geheimnisvoll, aber nicht bedrohlich, geordnet nach einem Plan, der uns verborgen bleibt.